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Das Verbrecherhirn
Straftaten entstehen nicht im leeren Raum. Sie haben ihre Wurzeln tief in der Gesellschaft,tief in der Seele, tief im Kopf. Einige Neurowissenschaftler meinen, Verbrechen verhindernzu können, indem sie potenziellen Tätern in den Kopf gucken. Es gibt da angeblichStrukturen, die mit entsprechend hoch auflösenden bildgebenden Verfahren sichtbar werden.Diese Vorstellung hat etwas Verlockendes wie ethisch Problematisches. Sehr pragmatischarbeiten bereits heute Kriminologen, wenn sie, wie etwa beim Streifendienst ZARD desBundeskriminalamts im Internet, aus Facebook-Einträgen Verhaltensmuster ableiten, die zuVerbrechen führen können.
Das Verbrecherhirn
von Martin Hubert und Maximilian Schönherr
Montag, 13.12.2010, 8.30 Uhr in SWR2